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„Hyperloop“ im Hamburger Hafen?

Drucksache: Drucksache 21/15531 |
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Wie kürzlich bekannt wurde, arbeiten die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und das kalifornische Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT) gemeinsam am Containertransport in Hochgeschwindigkeit, in Form eines sogenannten Hyperloops. Zum Zwecke dieses Vorhabens gründeten die beiden Unternehmen ein Joint Venture namens Hyper Port Cargo Solutions. Zunächst seien die Entwicklung einer Transportkapsel für Standardseecontainer, eine 100 Meter lange Röhren-Teststrecke sowie der Aufbau einer Übergabestation voraussichtlich auf dem Containerterminal Altenwerder geplant.

Unter dem „Hyperloop“ versteht man Magnetschwebebahnen, in der Kapseln durch unterirdische Tunnel bis zu 1 200 km/h schnell rasen. In der Röhre herrscht annähernd ein Vakuum, sodass sich die Züge ohne Luftwiderstand und Reibung vorwärts bewegen. Auf diese Weise würde die Transportkapsel beispielsweise von Hamburg nach Frankfurt am Main nur 30 Minuten brauchen. Im Hamburger Hafen könnten damit die Container in Kapseln durch den Tunnel geleitet und damit rasend schnell an ihr Ziel gebracht werden.

Derzeit bezweifeln Experten jedoch die realistische Umsetzung dieser Technik ebenso wie deren Wirtschaftlichkeit. Es scheint somit fraglich, ob es in zwei bis drei Jahren in Hamburg eine „Hyperloop“-Baustelle geben wird.

„Hyperloop“ im Hamburger Hafen?