• Wahlkreis 11: Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek

Wandsbek – Besonders, vielfältig und liebenswert

Wahlkreis Wandsbek

Besonders, vielfältig und liebenswert

Der Wahlkreis (11) Wandsbek ist identisch mit dem sogenannten „Wandsbeker Kerngebiet“, der die Stadtteile Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek mit derzeit rund 102.000 Einwohnern umfasst. Jeder dieser fünf Stadtteile hat seine Besonderheiten, die den Wahlkreis so facettenreich und vielfältig machen. Wohngebiete und Industriebereiche, Einkaufsquartiere und Grünflächen, großstädtisches Flair und dörfliche Idylle – all dies liegt im Wahlkreis Wandsbek dicht beieinander und macht den besonderen Reiz dieses Quartiers aus.

Wahlkreis (11) Wandsbek
Wahlkreis (11) Wandsbek und CDU-Wahlkreisbüro (Holstenhofweg 47b)

Eilbek, Wandsbek

Eilbek und Wandsbek sind das Herzstück des Kerngebiets. Sie sind durch das Einkaufszentrum Wandsbek Quarree und den angrenzenden Einkaufsstraßen Wandsbek Marktstraße und Wandsbeker Chaussee geprägt.

Neben der verdichteten urbanen Bebauung verfügen die Stadtteile Eilbek und Wandsbek über eine ausgeprägte Grünachse. Der Lauf der Wandse und des Eilbekkanals und die Parkanlagen und Grünflächen bieten insbesondere attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten und alternative Wegeverbindungen für Fuß- und Radfahrer im Grünen. Dafür ist es erforderlich, diese stadtplanerisch zu sichern und die Beleuchtung auszuweiten. Insbesondere der Wandsewanderweg soll zu einer attraktiven Fuß- und Radwegeverbindung ausgebaut werden. Darüber hinaus setzt sich die CDU für eine Sanierung der Spielplätze Kantstraße und Eichtalpark ein, um auch für Familien interessante, wohnortnahe Freizeitmöglichkeiten zu schaffen.

Der ZOB Wandsbek Markt ist als Europas größter Umsteigebahnhof ein Drehkreuz des öffentlichen Personennahverkehrs. Wir setzen uns dafür ein, der Hamburger Hochbahn AG die Zuständigkeit für die Sicherheit auf dem gesamten Areal (ebenerdig und unterirdisch) zu übertragen.

Für das Zentrum von Eilbek spricht sich die CDU für die Einrichtung eines städtebaulichen Zentrums aus. Die Wandsbeker Chaussee soll weiterhin Hauptverkehrsstraße bleiben, mit gleichzeitiger Verkehrssicherung der 30er Zonen in Eilbek, um den täglichen Individual- und Berufsverkehr auch weiterhin auf den vorgesehenen Straßenzügen zu belassen. Deshalb setzen wir uns für eine Ausweitung und Sicherung von Tempo 30 Zonen in den Nebenstraßen ein, so z.B. für die Ritterstraße (vor dem Sportverein THE) und den Hirschgraben. Zudem muss die Wandsbeker Chaussee gegen Autoposer gesichert und die Geschwindigkeit an der Kreuzung Kantstraße überwacht werden. Um auch im Kerngebiet die Parkflächen für die Anlieger zu erweitern, wollen wir die Einrichtung einer Quartiersgarage im südlichen Eilbek ermöglichen.

Der Ostpreußenplatz am Bahnhof Wandsbek Gartenstadt muss nach jahrelanger Verzögerung endlich neu gestaltet werden. Dabei muss ein attraktiver Platz mit Café im denkmalgeschützten Gebäude entstehen.

Die Grundschulstandorte Richardstraße und Hasselbrook sind auch vor dem Hintergrund steigender Einwohnerzahlen wichtige Einrichtungen für die Stadtteile. Sie sollen in ihrer Schulorganisation gestärkt werden. Darüber hinaus soll die Grundschule „Königsländer Schule“ in der Walddörfer Straße 91 wieder als Schulstandort eingerichtet werden. Das bestehende Gewerbe im Quartier auf dem Königslande soll gesichert werden. Die Schulwege sollen im Kerngebiet Wandsbek für Fahrradfahrer und Fußgänger auf ihre Sicherheit überprüft und baulich verbessert werden.

Die CDU spricht sich dafür aus, das Matthias-Claudius-Archiv mittelfristig wieder ins Matthias- Claudius Gymnasium zurückzuverlegen. Erweiterungsbauten werden mittelfristig durch steigende Schülerzahlen benötigt, so dass im Zuge dessen der Gesellschaft ein attraktiver Raum zur Verfügung gestellt werden soll, um durch u.a. Lesekreise und ähnliche Aktivitäten die Schülerschaft für Literatur zu begeistern.

Marienthal, Jenfeld, Tonndorf

Das Einkaufszentrum Jen ist das Zentrum des Stadtteils Jenfeld. Leider ist es in einem baulich schlechten Zustand. Wir als CDU setzen uns deshalb für die Überprüfung eines Neubaus und die Sanierung der Brücke am Einkaufszentrum ein. Darüber hinaus fordern wir die Einrichtung einer Polizeiwache in Jenfeld auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne, um die Präsenz der Sicherheitskräfte vor Ort auszuweiten und das Sicherheitsgefühl der Menschen vor Ort zu stärken.

Der Jenfelder Moorpark wurde in der Zeit der Flüchtlingswelle für die Unterbringung zahlreicher Asylsuchender genutzt. Bei der Wiederherstellung der Grünanlage sprechen wir uns für eine Aufwertung des Moorparks durch eine Picknick- und Grillstation, einen Aktivpark und die Ausweitung des Spielplatzes aus. Die Grünfläche und Bänke innerhalb des Dreiecks am Husarendenkmal wollen wir erneuern. Ebenfalls sollen die viereckige Grünfläche und Bänke zwischen der Straße An der Marienanlage erneuert werden. Die Wege durch die Grünfläche sollen umgestaltet und mit Mülleimern ausgestattet werden. Die Unterführung der Robert-Schuman-Brücke ist die Verbindung zwischen Marienthal und Wandsbek und damit zum naheliegenden U- und Busbahnhof Wandsbek, diese Unterführung ist von großer Wichtigkeit und soll gegen Graffitis geschützt werden und mit einer Antihaftbeschichtung versehen werden.

Die Helmut-Schmidt-Universität ist einer von zwei Hochschulstandorten der Bundeswehr in Deutschland und mit 2.500 Studenten und über 900 Mitarbeiter eine bedeutende Einrichtung für den Bezirk Wandsbek und ganz Hamburg. Die CDU setzt sich für eine bessere Anbindung der Universität ein. Dabei soll dort eine StadtRad-Station und ein öffentlicher Parkplatz bzw. eine mehrstöckige Parkpalette mit Grünbedachung eingerichtet werden.

Wussten Sie schon,

  • dass in Wandsbek das älteste Kaufhaus Hamburgs steht? „Karstadt“ wurde bereits 1901 an der Wandsbeker Marktstraße eröffnet.
  • dass in Wandsbek Deutschlands erste Kunsteisbahn gegründet wurde? Bereits 1881 konnten auf dem Wandsbeker Markt Pirouetten gedreht werden.
  • dass Max Schmeling ein waschechter Eilbeker war? Die Box-Legende wuchs in der Hasselbrookstraße auf und besuchte die Volksschule Ritterstraße.
  • dass Tonndorf Heimat der wohl berühmtesten Straße Deutschlands ist? Auf dem 80.000 Quadratmeter großen Gelände der „Studio Hamburg GmbH“ wurde unter anderem die Sesamstraße produziert.
  • dass die Feuer- und Rettungswache Wandsbek in der Stein-Hardenberg-Straße in Tonndorf für ein 38 Quadratkilometer großes Gebiet zuständig ist? Rund 340.000 Menschen können sich im Ernstfall auf die Hilfe der Besatzung verlassen.
  • dass Wandsbek auch ein wichtiger Industriestandort ist? So sind die 1836 gegründeten Deutschen Hefewerke weltweit führend in der Entwicklung spezieller Hefekulturen, während bei „Nestlé“ unter anderem die berühmten „bunten Smarties“ hergestellt werden.
  • dass der ZOB Wandsbek Markt der größte Busbahnhof Europas ist? Täglich steigen dort mehr als 50.000 Menschen ein und aus.
  • dass die Wandsbeker Gartenstadt als erste Gartenstadt auf heutigem Hamburger Gebiet ab 1910 entstand? Ziel war es, in der Nähe zur Großstadt Wohnungen „im Grünen“ für weniger wohlhabende Menschen zu schaffen.
  • dass in Wandsbek bedeutende Unternehmen wie beispielsweise Jungheinrich ihren Hauptsitz haben und mit dem Staatsarchiv das einzige Senatsamt außerhalb der Innenstadt beherbergt wird?
  • dass in der Hammer Straße in Marienthal ein über 370 Jahre alter Verein seine Heimat hat? Die „Schützengilde von 1637“ wurde während des 30-jährigen Krieges gegründet und hat unter seinen Mitgliedern namenhafte Schießsportler.
  • dass in Marienthal mehrere Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen tätig sind? Gehörlose Kinder werden in der Samuel-Heinicke-Schule unterrichtet, Kinder mit Sprachstörungen in der Sprachheilschule Zitzewitzstraße und geistig behinderte Kinder im Friedrich-Robbe-Institut.