Der Projektaufruf des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ eröffnet der Freien und Hansestadt Hamburg die Möglichkeit, erhebliche Bundesmittel für die dringend erforderliche Modernisierung der Schwimminfrastruktur einzuwerben. Angesichts eines Bundesanteils von bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten kommt dem Programm eine erhebliche finanzielle und strukturelle Bedeutung zu.
Die Beantwortung der Schriftlichen Kleinen Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 23/3582) durch den rot-grünen Senat zeigt jedoch, dass bislang weder eine Priorisierung konkreter Projekte noch ein verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan vorliegt. Gleichzeitig sind ein erheblicher Sanierungsbedarf und Kapazitätsprobleme bei zahlreichen Lehrschwimmbecken sowie bei mehreren großen Schwimmbadstandorten zu verzeichnen. Dies wird insbesondere auch beim Freibad Poseidon des SV Poseidon Hamburg e.V. sowie beim Schwimmbad Wandsbek deutlich.










