• Wahlkreis 11: Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek

Blog

Niedmers/Hoppermann: Optimale Bedingungen für olympische Athleten!

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am gestrigen Donnerstag in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2026 mit 1,5 Millionen Euro auch einen beachtlichen Zuschuss für den Olympiastützpunkt Hamburg beschlossen.

Dazu erklären Franziska Hoppermann MdB und Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages sowie Ralf Niedmers, MdHB, Sportpolitischer Sprecher der CDU Bürgerschaftsfraktion: „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dass sich der Bund mit 1,5 Millionen Euro in 2026 an den Kosten für den Erweiterungsbau des Olympiastützpunktes beteiligt. Das ist ein gutes Zeichen für den Spitzensport in Hamburg!

Der Olympiastützpunkt ist ein staatlich gefördertes Zentrum für Spitzensportler aus der gesamten norddeutschen Region. Der Schwerpunkt liegt besonders auf den Sportarten Beachvolleyball, Schwimmen, Badminton und Handball und wird derzeit umfassend saniert, um zeitgemäße Bedingungen für Hamburgs Topsportler zu schaffen.“

Nein zum Zukunftsentscheid „Klimaneutralität bereits 2040“

Am 12. Oktober steht der sogenannte Hamburger Zukunftsentscheid zur Abstimmung.
Deren Ziel: Klimaneutralität bereits 2040 – fünf Jahre früher als bisher vereinbart.
Was ambitioniert klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als unrealistisches Vorhaben mit weitreichenden Folgen.
💸 Hohe Kosten und soziale Risiken:
Wohnungsbauverbände warnen vor drastisch steigenden Mieten, da neue Auflagen zur früheren Klimaneutralität das Bauen und Wohnen erheblich verteuern würden.
Auch Industrie, Mittelstand und Hafenwirtschaft stünden unter enormem Druck, in kürzester Zeit massive Investitionen zu tätigen – mit unkalkulierbaren Risiken für Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt.
Hamburg braucht Klimaschutz mit Augenmaß:
Realistisch, sozial ausgewogen und von einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit getragen – statt überhastet und einseitig.
👉 Darum am 12. Oktober: NEIN zum Zukunftsentscheid!

Bundeswehr

Ein Abend der Verbundenheit und Wertschätzung

Ein Abend der Verbundenheit und Wertschätzung
Im Kaisersaal des Hamburger Rathauses sprachen wir mit Generalmajor Henne, Kapitän zur See Leonards, Oberst d.R. Brand und Oberstleutnant d.R. Wagner über die Bedeutung des Heimatschutzes. Klar wurde: Der Schutz kritischer Infrastruktur wie Hafen, Brücken und Energieanlagen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Angriffe sind längst hybrid – von Desinformation bis Drohnenflügen.
Die „Zeitenwende“ braucht echte Investitionen, Nachwuchsstrategien und klare politische Unterstützung – bis hin zu einem Heimatschutzregiment für Hamburg.

Ein großer Dank gilt der Heimatschutzkompanie sowie allen Soldatinnen und Soldaten für ihr Engagement und ihren Einsatz.
Freiheit, Sicherheit und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeit – das Engagement der Heimatschutzkräfte ist unverzichtbar für Hamburg, Deutschland und Europa.

Geplante Umgestaltung der Walddörferstraße führt zu Problemen

Am Donnerstag, den 26. Juni 2025, wurde im Mobilitätsausschuss die geplante Umgestaltung der Walddörferstraße durch das beauftragtes Planungsbüro vorgestellt.

Kernpunkte der Planung:
• Einführung einer neuen Tempo-30-Strecke („Strecke 30“) auf Basis der neuen Straßenverkehrsordnung von 2024.
• Teilweise Umwandlung der Walddörferstraße in eine Einbahnstraße im Abschnitt zwischen Kedenburgstraße und Holzmühlenstraße.
• Noch unklare Details zur konkreten Ausgestaltung aufgrund der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Besonders bemerkenswert:
• Die Hamburger HOCHBAHN sowie die Feuerwehr äußerten sich kritisch zur geplanten Umgestaltung.
• Das zuständige Straßenbauamt plant, die Walddörferstraße als Versuchsstrecke zu nutzen. Ab 2026 sollen die neuen Verkehrsregelungen phasenweise eingeführt, angepasst und evaluiert werden.

Aus Sicht der Gewerbetreibenden:
Leider wurden die Interessen der örtlichen Betriebe erneut ignoriert. In der Sitzung wurde vonseiten der Planerin mehrfach betont, es handele sich bei der Walddörferstraße um eine „reine Wohnstraße“. Als anwesender Bürger habe ich deutlich gemacht, dass die ansässigen Unternehmen ebenso Teil des Straßenbildes sind und nicht übergangen werden dürfen. Ich kritisierte außerdem, dass wir nicht als Versuchskaninchen dienen sollten.

Ziel der Maßnahme bleibt – gemäß Beschluss der rot-grünen Koalition von 2016 – die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer. Der Ausschuss war sich einig, dass es sich um eine komplexe Herausforderung handelt, hält aber weiterhin an diesem Ziel fest.

Verkehrsführung und mögliche Folgen:
Bei Umsetzung der Maßnahme würde der stadtauswärtige Verkehr künftig nur noch bis zur Kedenburgstraße geführt. Die Umleitung erfolgt dann in südlicher Richtung über die Ahrensburger Straße. Ziel ist es, den motorisierten Individualverkehr aus der Walddörferstraße herauszuhalten, um eine Verkehrsberuhigung und bessere Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen.