Die CDU-Bürgerschaftsfraktion setzt sich seit Jahren konsequent dafür ein, dass der Hamburger Senat endlich eine zentrale, digitale Plattform schafft, die sämtliche Baustellen im Stadtgebiet transparent und übersichtlich darstellt. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen frühzeitig und verlässlich über aktuelle sowie geplante Baumaßnahmen zu informieren – gebündelt auf einer einzigen digitalen Oberfläche, nach Stadtteilen filterbar und für alle einfach zugänglich.
Trotz mehrfacher parlamentarischer Initiativen, Anfragen und öffentlicher Forderungen verweigert der rot-grüne Senat weiterhin die Umsetzung dieser sinnvollen und technisch längst realisierbaren Lösung. Niemand versteht, warum ein solch einfacher und logischer Schritt nicht längst erfolgt ist.
Intransparenz im Bezirk Wandsbek besonders deutlich
Ein besonders eklatantes Beispiel für das Informationsdefizit zeigt sich im Bezirk Wandsbek. Auf konkrete Nachfragen zu Baustellen gibt der Senat regelmäßig ausweichende, pauschale oder unvollständige Antworten. Eine proaktive, bürgernahe Kommunikation sieht anders aus. Die Menschen vor Ort haben ein berechtigtes Interesse an vollständigen, nachvollziehbaren und aktuellen Informationen – insbesondere, wenn Baustellen ihren Alltag spürbar beeinträchtigen.
Unübersichtlichkeit trotz Digitalisierung
Im digitalen Zeitalter ist es nicht mehr hinnehmbar, dass Informationen zu Baustellen über zahlreiche Einzelquellen verstreut sind. HAMBURG WASSER, Stromnetz Hamburg, die Bezirksämter sowie der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) führen jeweils eigene, isolierte Übersichten. Eine zentrale Plattform, die alle Maßnahmen gebündelt und aktuell darstellt, existiert trotz vorhandener technischer Möglichkeiten bis heute nicht.
CDU Hamburg fordert digitale Vision für Hamburg 2025
Die CDU Hamburg hat eine klare Vision für ein modernes, digitales Hamburg. Bürgerinnen und Bürger sollen proaktiv über Baustellen in ihrer Umgebung informiert werden – etwa über ein „Hamburg-Portal“, auf dem sie freiwillig ihre Adresse oder ihren täglichen Arbeitsweg hinterlegen können. Sobald in ihrem Umfeld eine Maßnahme geplant oder eingerichtet wird, erhalten sie automatisch eine Push-Benachrichtigung oder eine E-Mail. So sieht ein digitaler Bür- gerservice im Jahr 2025 aus: vorausschauend, transparent und bürgerfreundlich.
