• Wahlkreis 11: Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek

Drucksache: 23/1788 |
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Hamburgweit besteht ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsbedarf bei Sportanlagen. Der Senat plant zwar bis 2030 unter anderem Investitionen in neue Hallenfelder und Sanierungen, gleichwohl bleibt der Druck auf die bestehende Infrastruktur enorm hoch. Dies wirkt sich auch auf die Sportstätten und Vereine in Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg (BUHD) aus.

Parallel dazu steigen die laufenden Kosten der Vereine seit Jahren spürbar. Insbesondere die Kosten für Energie, Instandhaltung, Wartung sowie Personal und Dienstleistungen. Viele Vereine bewirtschaften oder unterhalten (teils) eigene Anlagen und müssen zusätzlich umfangreiche Verwaltungs-, Doku- mentations- und Beschaffungsaufgaben im Ehrenamt stemmen.

Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Vereinsmitgliedschaften deutlich – mit teils langen Wartelisten, besonders im Kinder- und Jugendsport. Der Hamburger Fußball-Verband meldete bereits 2023 über 5.500 Kinder auf Wartelisten. Der Hamburger Sportbund verzeichnete 2024/2025 Rekordstände bei Unter- 18-Mitgliedschaften. Das Missverhältnis zwischen Nachfrage und verfügbaren Kapazitäten verschärft die Lage weiter.