• Wahlkreis 11: Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek

Drucksache: 23/1588 |
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Der Wolf breitet sich immer weiter aus. Gerade die ländlichen Bezirke Hamburgs sind immer öfter mit der Anwesenheit des Wolfes konfrontiert. Am 15. September 2025 berichtete eine große Hamburger Tageszeitung über den Angriff eines Wolfes auf Hamburger Stadtgebiet. Zwei Schafe sollen in Marmstorf durch einen Wolf getötet worden sein (vergleiche https://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/ article410001964/auf-hamburger-stadtgebiet-wolf-toetet-zwei-schafe-in- marmstorf.html). Seit 2020 protokollierte die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) eine Vielzahl eindeutiger Nachweise für Wölfe. So konnten 16 Hinweise sicher als Wolf nachgewiesen werden (C1), wie aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage der CDU-Fraktion hervorgeht (Drs. 23/805). Der jüngste Vorfall in Marmstorf zeigt jedoch deutlich, dass die Gefahr durch den Wolf real ist. Der Wolf ist ein Raubtier und aus Sicht der CDU-Fraktion sollten wir auf die Angst der Weidetierhalter sowie der Bevölkerung reagieren. In Niedersachsen, Schleswig- Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen unterliegt der Wolf bereits dem Landesjagdrecht, mit einer ganzjährigen Schonzeit. Der rot-grüne Senat sollte diesen Weg ebenfalls einschlagen und den Wolf ins Landesjagdgesetz aufnehmen. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist die Aufnahme des Wolfs ins Landesjagdgesetz zudem ein wichtiges Signal für unsere Jägerinnen und Jäger. Damit kann Rechtssicherheit geschaffen werden. Darüber hinaus sollte eine unbürokratische pauschale Entschädigung bei Rissereignissen in Hamburg gewährt werden.