Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist das Rückgrat der urbanen Mobilität in Hamburg. Seine Attraktivität hängt maßgeblich vom Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und Beschäftigten ab. Bundesweit berichten Verkehrsunternehmen von einer Zunahme aggressiven Verhaltens, verbaler Übergriffe und einzelner Gewalttaten im öffentlichen Raum – auch im ÖPNV. Hamburg ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen: deutlich mehr als 300 Übergriffe auf Mitarbeiter des ÖPNV im Jahr 2025, mehr als 7.300 Verstöße gegen das Alkoholverbot und deutlich über 30.000 Fahrgastbeschwerden sprechen eine eindeutige Sprache. Der Senat muss hier endlich mehr leisten, um die Sicherheit objektiv und das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen – eine Aufstockung des Sicherheitspersonals alleine reicht jedenfalls nicht. Auch der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat die Frage der Sicherheit im Bahnverkehr in erschütternder Weise bundesweit ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Derartige Vorfälle machen deutlich, dass Übergriffe auf Beschäftigte im ÖPNV keine abstrakte Gefahr sind, sondern reale Risiken darstellen.
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23/3593 |
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