Hamburg ist eine Stadt am Wasser, deren Gewässer für viele Menschen bislang vor allem Kulisse sind. Die Diskussion über zusätzliche und besser nutzbare Bademöglichkeiten zeigt, dass in der Stadtgesellschaft ein großes Interesse besteht, das Element Wasser vielfältiger und stärker zu erleben. Neben fachlichen Prüfungen möglicher Standorte ist dabei insbesondere das lokale Wissen der Hamburgerinnen und Hamburger von besonderem Wert.
Viele Bürgerinnen und Bürger verfügen über detaillierte Ortskenntnisse oder konkrete Nutzungsideen für Gewässerabschnitte, die bislang nicht oder kaum als mögliche Badestellen wahrgenommen werden. Gerade solche verborgenen Badepotenziale lassen sich durch Hinweise aus der Stadtgesellschaft identifizieren: Ein öffentlicher Ideenwettbewerb bietet hier die Möglichkeit, diese Einblicke systematisch zu bündeln und kreative, bisher ungesehene Vorschläge sichtbar zu machen. Gleichzeitig stärkt die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger Transparenz, Teilhabe und Identifikation mit der Weiterentwicklung Hamburgs als Stadt am Wasser, die ihre verborgenen Badepotenziale nutzt.
