• Wahlkreis 11: Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek

Drucksache: 23/3597 |
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Drohnen mit Wärmebildtechnik haben sich bundesweit als effektives Instrument der Jungwildrettung etabliert. Auch in Hamburg leisten derzeit sechs bei der Deutschen Wildtierrettung registrierte Teams – darunter die Vereine Rehkitzrettung Vier- und Marschlande e. V. und Rehkitzrettung Hamburg e. V. sowie vier weitere Teams unter dem Dach des Landesjagd- und Naturschutzverbandes – einen wesentlichen Beitrag zum Tierschutz.

Im Jahr 2025 konnten durch diese ehrenamtlichen Strukturen über 400 Jungtiere vor dem Mähtod bewahrt werden. Neben Rehkitzen wurden auch Junghasen sowie vereinzelt Bodenbrüter gerettet. Dabei wurden rund 30 Prozent dieser Erfolge in Naturschutzgebieten erzielt.

Gleichzeitig sehen sich die ehrenamtlichen Helfer trotz dieser Erfolge mit erheblichen bürokratischen Hürden und Unsicherheiten konfrontiert. Insbesondere die derzeitige Verwaltungspraxis, Drohneneinsätze in Naturschutzgebieten regelmäßig über aufwendige Einzelgenehmigungen abzuwickeln, erschwert eine flexible und zeitnahe Durchführung der Einsätze.