• Wahlkreis 11: Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek

Drucksache: 23/1499 |
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Die Ampeln und das Mobilfunknetz sind ausgefallen, S- und Straßenbahnen fahren nicht mehr. In der Luft liegt der Geruch von Diesel, denn bei einigen Supermärkten laufen Notstromgeneratoren. Die meisten Büros, Labore, Kindergärten, Schulen und Restaurants allerdings haben ihre Beschäftigten nach Hause geschickt — wie in der Pandemie. So schilderten Augenzeugen ihre Eindrücke aus dem Technologiepark Adlershof im Südosten Berlins während des mehr als 60-stündigen Stromausfalls in dieser Woche. Alleine die sichtbaren Auswirkungen der größten und längsten Störung im Berliner Stromnetz seit dem Zweiten Weltkrieg waren gewaltig.“, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 13. September 2025.

Eine 100-prozentige Sicherheit vor Angriffen auf die Energieinfrastruktur wird es nie geben, teilte der beim nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz für den Schutz der Wirtschaft zuständige Mitarbeiter mit. Man könne nicht alle Leitungen und Umspannwerke bewachen, da es einfach zu viele seien. Das ist nachvollziehbar. Gleichwohl zeigen die deutlich gestiegenen Taten in den letzten drei Jahren, die oftmals aus dem linksextremistischen Spektrum stammen, wie wichtig eine entsprechende Vorsorge ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät bereits seit Längerem privaten Haushalten zur Vorsorge. Diese sollen so viel Trinkwasser, Lebensmittel und Hygieneartikel vorhalten, dass sie zehn Tage ohne Einkauf über die Runden kommen. Aber die wenigsten Bürger werden diese Ratschläge bislang beherzigt haben.